Domhofgalerie zeigt Werke der JugendKunstTriennale 2018

veröffentlicht am: 05.04.2018

Das Kulturamt informiert:

Junge Kunst ist vom 15. April bis 3. Juni 2018 in der Galerie am Domhof Zwickau zu sehen. Gezeigt werden etwa vierzig zum Teil mehrteilige Arbeiten der JugendKunstTriennale 2018, darunter die Werke der vier Hauptpreisträger sowie alle durch die Fachjury mit Anerkennungs- und Förderpreisen ausgezeichneten Exponate.

Kunst und Kultur sind grundlegende Bestandteile des menschlichen Lebens. Sie beeinflussen nachhaltig unser Sein und Wirken auf gesellschaftliche Entwicklungen. Kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche kommt deshalb eine wichtige Rolle zu. Das praktische Erleben und kreative Gestalten ist hierbei von besonders hohem Wert. Die JugendKunstTriennale stellt eine gute Möglichkeit dar, dies in den Fokus zu stellen und junge Leute zur Beschäftigung mit künstlerischen Ausdrucksformen zu animieren.

Auch zur Triennale 2018 nutzten wieder viele Nachwuchskünstler die Chance, mit ihren Werken am Kunstwettbewerb des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes (Bayreuth, Hof, Plauen, Zwickau und Chemnitz) teilzunehmen. Das Spektrum der eingereichten Beiträge umfasst dabei sowohl erste vorsichtige Versuche als auch überzeugende künstlerische Leistungen. Die von einer Fachjury ausgewählten Werke geben einen Einblick in die Vielfalt und hohe Qualität der künstlerischen Arbeit von Jugendlichen. Manche Werke beeindrucken durch eine große handwerkliche Perfektion, so das Kleid „Black Swan“ von Maurizio-Paul Hirmer, andere durch ausdrucksstarke Gefühlstudien, wie das Beispiel der Fotografien von Mareike Pittig und Louisa Regel mit dem Titel „einszweidreivierfünfsechssiebenachtneun“ zeigt.

Die Bandbreite der eingereichten Arbeiten reicht von naturalistischen Abbildungen, für die das Ölgemälde „Sonnenuntergang hinter den Halden“ von Luisa Neubauer exemplarisch steht bis zu freien abstrakten Kunstwerken, wie Marie Sparrers „Sturmtraum“. Besonders reizvoll ist die Vielfalt der eingesetzten Techniken. So findet man neben den klassischen Ausdrucksmitteln wie Zeichnung und Malerei, auch sehr anspruchsvolle fotografische und digitale Arbeiten. Dreidimensionale Kunstwerke sind allerdings nur wenige vertreten. Die namhafte Jury hatte es schwer, aus allen Einreichungen die besten Arbeiten für die Ausstellung auszuwählen und die Preisträger zu nominieren.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, dem 15. April 2018 um 11 Uhr statt.

Gleichzeitig wird im sogenannten Kabinett der Galerie am Domhof die Ausstellung „Zwickauer Stadt-Ansichten, statt Ansichten“ von Heinz Donnerhack gezeigt. Historische Stadtansichten sind oftmals Zyklen mit Jahres- bzw. tageszeitlicher Symbolik. Durch diese Überhöhung werden Häusergruppen, Türme, Wasserflächen und Befestigungswerke zum Sinnbild, das über das bloße Abbilden örtlicher Gegebenheiten hinausweist. Auch der Diplom-Grafiker Heinz Donnerhack sieht darin eine reizvolle künstlerische Aufgabe und setzt diese in seinen Malereien, Zeichnungen und Druckgrafiken konsequent um: In der Ausstellung zeigt er Zwickau-Motive, für deren Komposition er nach Geschichten sucht, um durch Verfremdung die Metapher selbst im Bild zu verankern. Die Motivwahl liegt nahe, da Heinz Donnerhack in Zwickau aufwuchs und hier seit Abschluss seines Malerei- und Grafikstudiums an der Hochschule für Bildende Künste Dresden freiberuflich tätig ist.